Das viersäulige S.T.A.R.-Projekt

Das viersäulige S.T.A.R.-Projekt inkludiert das Stadion, die Trainingsplätze, die Akademie sowie ein „Regionales Nachwuchszentrum“ und wird sohin zum größten Bau-Projekt in der Geschichte des Klubs. Entscheidend dabei ist auch, daß alle Investitionen in naher Umgebung in Wien-Favoriten getätigt werden.

„Dieses Projekt ist ein Meilenstein für die Austria. Wir haben uns an vielen internationalen Vorbildern orientiert, die verständlich gezeigt haben, dass die Basis für eine erfolgreiche Zukunft zum einen die Ausbildung junger Spieler und zum anderen ganz klar die Infrastruktur ist. Diesen klaren Weg, den wir als Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft sehen, haben wir 2008 begonnen – nun beginnt die nächste Phase.“

Zitat-Kraetschmer

 

Die neue Generali-Arena

 

Das umfangreichste Teilprojekt betrifft die Generali-Arena. Diese wird bis Sommer 2018 – bis dahin führt auch die Linie U1 bereits zum Verteilerkreis – auf eine Kapazität von 17.500 Zusehern teilerneuert, erweitert und auf den Standard einer UEFA-Vier-Sterne-Arena angehoben. Demnach könnten dann Spiele bis zum Champions-League-Halbfinale in der umgebauten Arena ausgetragen werden, die Klassifizierung reicht selbst für ein Europa-League-Finale.

Das Stadion-Erlebnis sowie der Komfort werden großgeschrieben
Alle Ecken werden stimmungsbegünstigend geschlossen und die Sitze in Violett gehalten. Zusätzlich fallen rund um die dann vollständig barrierefreie Generali-Arena alle Zäune – ein sicheres Stadionerlebnis in Violett ist garantiert.

Die über 30 Jahre alte Nord-Tribüne und die fast ebenso alte West-Tribüne werden ab dem Saisonende 2015/16 abgerissen, neugebaut und zweirangig auf das Dachniveau der Ost-Tribüne angeglichen. Herzstück des Nord-Bereichs sind der neue Top-VIP-Bereich mit Business-Seats, Logen, Sky-Boxen sowie Ehrentribünen, zudem Büro-Räumlichkeiten im Innen- und eine Tiefgarage im Unterbereich.

 

 

Die West-Tribüne wird einerseits zur neuen Familientribüne mit entsprechender Infrastruktur, andererseits werden dort unter Berücksichtigung modernster Sicherheitsanforderungen die Gäste-Fans untergebracht sein.

Auf der Süd-Tribüne werden speziell im Medien-Bereich weitere Modernisierungsmaßnahmen getroffen, sodass auch diese den UEFA-Champions-League-Anforderungen künftig gerecht würde. Desweiteren werden dort die Sicherheitszentrale, der Classic VIP-Klub, aber auch alle technischen Räumlichkeiten (Mannschaften, Schiedsrichter) untergebracht sein.

Rund um die Generali-Arena
Außerhalb der Arena werden in Abstimmung mit der U-Bahn-Anbindung, einer Park & Ride-Anlage, der neuen Schule sowie den weiteren Teilbereichen der Stadtentwicklungsprojekte, im „Viola Park“ und „Verteilerkreis“ entsprechend sorgfältig ausgearbeitete Sicherheits- und Verkehrskonzepte umgesetzt.

Neben dem Stadion wird auch ein Teil der Trainingsanlage runderneuert. Hierbei ist die Zusammenlegung von zwei Trainingsplätzen hinter der Nord-Tribüne geplant, wobei sowohl ein weitläufiges Rasen- als auch  Kunstrasen-Terrain geplant ist. Zumindest letzteres soll darüber hinaus mit einer Rasenheizung versehen werden.

Fortgesetzt wird auch die in den letzten Jahren schrittweise vorgenommene Erweiterung des Akademie-Geländes, der weitere Trainingsplätze und Kabinen zugeführt werden sollen.

 

 

Abgerundet wird das S.T.A.R.-Projekt ferner durch die Errichtung eines regionalen Nachwuchs-Zentrums in Wien-Favoriten.
Dieses wird durch den Bau des Viola Parks, für den die Trainingsplätze und der heutige VIP-Parkplatz sowie der Parkplatz II benötigt werden, erforderlich und soll künftig nicht nur die jüngeren Nachwuchs-Teams unterbringen, sondern auch die Möglichkeiten für die Installierung von Mädchen- und Frauen-Fußball beim FK Austria Wien offenhalten.

Das finanzielle Gesamtvolumen des Projekts beträgt 48 Millionen Euro.
Crowdfunding bzw. Crowdinvesting stellt nur eine Form der Finanzierung dar. Weiters wird dieses via Sponsoring sowie mithilfe eines Kredits finanziert. Nach Bezug der neuen Arena ist mit Mehreinnahmen von 2,5 bis 3 Millionen Euro pro Saison zu rechnen.

Mit dem Baubeginn des S.T.A.R.-Projekts im Sommer 2016 wird die Profimannschaft der Violetten für zwei Saisonen für alle Heimspiele in das Happel-Stadion ausweichen.